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Übergewicht / Adipositas

Warum haben Diäten und gute Vorsätze keinen Erfolg?

Vielleicht haben Sie auch schon einmal versucht,Ihr Gewicht mit Diäten und guten Vorsätzen zu reduzieren? Wahrscheinlich geht es Ihnen dann wie den meisten Menschen, sie werden immer dicker.

Übergewicht / Adipositas

Übergewicht / Adipositas

Mit einer Diät verlieren Sie nur solange Gewicht, wie Sie die Diät durchführen. Nach Ende der Diät haben Sie schnell wieder das alte Gewicht und kurz danach, meist noch ein paar Pfund extra.

 

Unsere westliche Lebensweise ist Gift für unser Leben. Wir bringen uns damit langsam aber sicher um.

Wir essen zuviele und dazu noch meist ungesunde Lebensmittel.

Warum freuen wir uns nicht auf gesunde Lebensmittel, wie Gemüse und Obst?

Warum bevorzugen wir fettige, süße und salzige Dinge?

Der Grund ist unsere genetische Grundausstattung. Für tausende von Jahren war der Mensch stets von Hunger verfolgt. Daher war es wichtig möglichst kalorienreiche Nahrung zu finden, um für schlechte Zeiten vorzusorgen. In der westlichen Welt ist die letzte Nahrungsmittelknappheit noch keine 70 Jahre her. Seit Ende des zweiten Weltkrieges ist Hungern jedoch kein Thema mehr.

 

Wir essen aber immer noch, als würde die nächste Hungersnot vor der Tür stehen. Außerdem bewegen wir uns viel weniger als unsere Generationen zuvor. Wir leben in einer hektischen Welt, essen nicht mehr bewusst, sondern schnell irgendetwas zwischendurch. Abends sind wir müde, sitzen vor dem Fernseher und stopfen unkontrolliert Dinge in uns hinein. Man weiß heute, dass Zucker, genauso wie Heroin oder Kokain, süchtig macht. Viele Übergewichtige und adipöse Menschen wissen nicht, welche Mengen sie zu sich nehmen. Ein Journal ist ein gute Möglichkeit, sich die Kalorien einmal bewusst zu machen.

Ein wichtiger Faktor bei Adipositas ist Stress. Wenn Sie gestresst sind, steigt das Verlangen nach Nahrung erheblich an. Natürlich wieder nach den fettigen, süßen und salzhaltigen Dingen. Weiterhin verlieren Sie bei Stress die Übersicht über die Menge. In Wahrheit wollen Sie ja nicht essen, sondern den Stress bekämpfen. Bei Stress produziert der Körper Cortisol. Dieses Hormon gibt dem Körper den Befehl, Fett zu speichern. Gleichzeitig löst Cortisol ein Hungergefühl aus.

Alte aber falsche Ernährungsmythen, die zu Adipositas führen können:

1. Abnehmen ist ganz einfach: Sie brauchen nur weniger Kalorien zu sich zu nehmen, als Sie verbrennen.

– Kalorie ist nicht gleich Kalorie

Viele glauben heute noch, dass es genügt Kalorien zu zählen. Kalorien werden aber nicht gleich verwertet. Hier ein Beispiel:

Sie essen 120 Kalorien aus Glucose, dann wird davon ca. 1 Kalorie in die Fettspeicher eingelagert. Essen Sie 120 Kalorien aus Fructose werden 40 Kalorien in Ihre Fettspeicher eingebracht. Glucose sorgt für ein Sättigungsgefühl, während Fructose keinerlei Auswirkung auf das Sättigungsgefühl hat. Sie haben immer noch Hunger. Die USA sind das Land mit den meisten Adipositas/krankhaft übergewichtigen Menschen. Die meisten amerikanischen Produkte werden mit Fructose gesüßt. Dies ist billiger als herkömmlicher Zucker oder Glucose und wird aus Mais gewonnen. Achten Sie das nächste Mal beim Einkaufen auf die Zutatenliste. Besonders fettarme Joghurts werden gerne mit Fructose gesüßt. Fructose wird hauptsächlich in der Leber verstoffwechselt und geht daher direkt in die Fettdepots, dies gilt ebenso für Alkohol.

2. Mehrmals über den Tag verteilt essen, damit kein Heißhungergefühl aufkommt.

Wenn Sie ständig etwas essen, können Sie kein Fett verbrennen, weil sich der Körper nur die Energie aus dem Essen benutzt. Probieren Sie statt dessen das Essen auf einen Zeitraum von etwa 8 Stunden am Tag zu beschränken.

Am einfachsten ist es das Frühstück wegzulassen. Der Körper benötigt etwa 6-8 Stunden um die Nahrung zu verstoffwechseln. Dann benutzt er die Fettspeicher als Energielieferant. Sollten Sie als alle 4-5 Stunden etwas essen, wird der Körper diese Fettdepots nicht anrühren, weil er sie nicht braucht.

Trinken Sie am Morgen ein großes Glas Wasser. Sie werden weniger Hunger haben. Ebenso entfällt damit das Heißhungergefühl, dass meist kurz vor der Mittagszeit kommt, wenn der Glykogenspeicher leer ist.

Im Tierversuch hat sich bei Einhaltung dieser Methode ein längeres Leben der Tiere und eine geringere Rate an altersbedingten Krankheiten gezeigt.

Ich wende diese Methode jetzt seit längerer Zeit an und kann nur positives darüber berichten.

Wer mehr wissen will, auf Wikipedia findet sich ein interessanter Artikel.

3. Fruktose (Fruchtzucker) ist besser als normaler Zucker.

Fruchtzucker – Fruktose – hat schon längst keinen guten Ruf mehr. In mehreren Studien ist bereits darauf hingewiesen worden, dass mit dem zunehmenden Konsum dieses Zuckers eine steigende Zahl übergewichtiger Menschen einhergeht. Dies könnte mit der Wirkung von Fruktose auf Abläufe im Gehirn zu tun haben, die Forscher jetzt mit Hilfe einer Magnetresonanztomographie (MRT) sichtbar gemacht haben.
Nach dem Verzehr von Lebensmitteln, die mit Fruktose-Glukosesyrup gesüßt, wurden, haben die Testpersonen kein Sättigungsgefühl verspürt. Das Ergebnis ist, dass der Wunsch nach Essen anhält. Adipositas/krankhaftes Übergewicht ist somit vorprogrammiert. Die Fruktose-Glukosesirup Mischung wird oft in Fertiggerichten eingesetzt, vor allem in Eiskrem und süßen Erfrischungsgetränken.

4. Süßstoffe helfen bei der Gewichtsabnahme

Da süßer Geschmack dem Körper normalerweise anzeigt, dass Kalorien zu erwarten sind, ist denkbar, dass die Bauchspeicheldrüse vorsorglich Insulin ausschüttet. Wird dann kein Zucker zugeführt, sinkt der Blutzuckerspiegel, und Hunger kommt auf.

Dies zeigen die Ergebnisse eines Tierversuchs von Susan Swithers und Terry Davidson von der Purdue Universität im US-Staat Indiana: Die Wissenschaftler fütterten Ratten mit Joghurt, der entweder Zucker oder Saccharin enthielt. Fünf Wochen später waren die auf Süßstoff gesetzten Tiere schwerer und, wie die Analyse zeigte, tatsächlich auch fetter geworden. Die Daten deuten darauf hin, dass der Verzehr von Produkten, die künstliche Süßstoffe enthalten, zu einem erhöhten Gewicht und Fettsucht führen könnte, weil sie grundlegende physiologische Prozesse stören.

Die Ergebnisse dieses Tierversuchs zeigen Parallelen zu Erkenntnissen des Lübecker Adipositas-Experten Achim Peters. Das Gehirn, das fast seinen gesamten Energiebedarf mit Zucker deckt, verfolgt das Ziel, den eigenen Glukosegehalt konstant zu halten. Dazu fordert es ständig Energie aus dem Körper ab. Kann sich das Gehirn nicht genug Zucker zuteilen, sichert es seine Versorgung auf andere Weise: Es steigert Appetit und Nahrungsaufnahme – eine Ausweichstrategie, durch die Übergewicht entstehen kann.

Seine Forschungen machten deutlich, dass Süßstoffe den gesunden Stoffwechsel beeinflussen, sagt Peters. Über den Geschmackssinn erhält das Gehirn die Information, dass gleich Zucker geliefert wird. „In der Erwartung von Energie stellt es den Stoffwechsel um – und merkt später, es ist getäuscht worden.“ Das Gehirn stelle also fest, dass es anhand des Süßreizes nicht verlässlich einschätzen kann, ob es jetzt Energie bekommt oder nicht. Peters: „Bei einer derartigen Verunsicherung reagiert der Körper mit vermehrter Nahrungsaufnahme, das ist die normale physiologische Reaktion. Eine andere sinnvolle Verhaltensanpassung ist das Sparen von Energie – wie es die Ratten von Swithers und Davidson ja auch getan haben.“

Neue französische Studien an Ratten legten zudem nahe, dass Süßstoffe ebenso wie Zucker die Fähigkeit haben, abhängig zu machen. Die suchterzeugende Wirkung eines Süßreizes erwies sich sogar als stärker als die von Kokain und Heroin.

Für den Adipositas-Experten Peters sind die Ergebnisse dieser Tierversuche ein weiteres Argument, von Süßstoffen abzuraten: „Sie haben ein hohes Suchtpotenzial und täuschen das Gehirn.

5. Vermeiden Sie Fett und essen Sie Kohlenhydrate

Eine Ernährung, die auf der Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) beruht, führt früher oder später zu Übergewicht. Wenn Sie abnehmen wollen, reduzieren Sie den Verzehr von Kohlehydraten. Stattdessen greifen Sie zu Fett (ja, Sie haben richtig gelesen). Fett macht satt, aber nicht dick! Dick werden Sie durch den gleichzeitigen Konsum von Kohlenhydraten. Eine Reduzierung von Kohlenhydrate verhindert die Heißhungerattacken. Diese treten bei einer Glucose basierten Ernährung auf. Stellen Sie dagegen auf eine Fett basierte Ernährung um, hat Ihr Körper immer genug Reserven.

Gute Vorsätze für die Ernährung

Ein guter Vorsatz, sich bewußter zu ernähren, scheitert meist nach kurzer Zeit. Streß, Probleme und viele andere Dinge lassen uns schnell wieder ins alte Essverhalten zurückfallen.

Eine Ernährung, die auf der Empfehlung der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) beruht, führt früher oder später zu Übergewicht. Wenn Sie abnehmen wollen, reduzieren Sie den Verzehr von Kohlehydraten. Stattdessen greifen Sie zu Fett (ja, Sie haben richtig gelesen). Fett macht satt, aber nicht dick! Dick werden Sie durch den gleichzeitigen Konsum von Kohlenhydraten.

Warum ist dies so?

Wenn Verstand und Gefühl miteinander kämpfen, siegt immer das Gefühl!

Solange Sie gegen ihr Gefühl (Herz) kämpfen, werden Sie verlieren. Sie müssen vom Herzen her überzeugt sein, dass Sie abnehmen. Affirmationen genügen nicht. Sie können sich tagelang vor den Spiegel stellen und sich sagen, dass Sie schlank sind. Dies wird nicht funktionieren.

Um Ihr Wunschgewicht zu erreichen, ist es notwendig Ihre Einstellung zum Essen neu auszurichten. In meinen Kursen lernen Sie gesunde Ernährung mit angenehmen und positiven Emotionen zu verbinden. Ungesunde Nahrung wird mit unangenehmen und negativen Emotionen verknüpft, so dass Sie kein Verlangen nach diesen dickmachenden Nahrungsmitteln haben.

Ebenso suchen wir nach der Ursache Ihrer Adipositas Erkrankung.

Nach dieser Neuausrichtung ist Adipositas und krankhaftes Übergewicht kein Thema mehr.

Mit der Übereinstimmung von Verstand und Herz verankern Sie Ihre Idealfigur.

Finden Sie Ihr Idealgewicht

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Mögliche Ursachen von Adipositas

Die Ursachen für Adipositas und Übergewicht sind meist in der Kindheit zu finden. Manchmal genügt es, wenn die Mutter zum Kind sagt, Wenn Du nicht aufisst, ist Mutti traurig oder enttäuscht. Ein Kind das seinen Teller leer isst, ist ein liebes Kind. Selbst solche vermeintlich harmlosen Aussagen genügen oft, damit ein Kind Liebe mit Essen gleichsetzt. Dieses Muster ist auch im Erwachsenenalter noch unbewusst präsent. Eine weitere sehr häufige Ursache von Adipositas und Übergewicht ist Missbrauch. Mit Übergewicht glaubt das Kind nicht mehr attraktiv für den Täter zu sein.

Wenn die Gründe nicht aufgedeckt werden, wird ein dauerhaft normales Gewicht fast nie erreicht. Adipositöse Menschen, die sich mit Methoden wie Magenbypass, Schlauchballon, Magenband o.ä. von Ihrem Übergewicht befreien wollen, merken oft danach andere körperliche Beschwerden. Das Unterbewusstsein (oder die Seele) möchte, dass die Ursachen angesehen und gewürdigt werden. Erst wenn eine Aufarbeitung der Ursachen stattgefunden hat, wird ein Normalgewicht dauerhaft möglich sein.

 

Nicht aufgearbeitete Emotionen begünstigen Adipositas/krankhaftes Übergewicht

Untersuchungen von Dr. Bradley Nelson zeigen, dass nicht aufgearbeitete Emotionen (Trapped Emotions) die Ursachen für Beschwerden wie Adipositas sein können. Im Laufe unseres Lebens erleben wir ständig verschiedenste Emotionen, positive wie negative. Oft kommt es vor, dass negative Emotionen nicht verarbeitet werden und gespeichert werden. Dr. Bradley Nelson hat herausgefunden, dass diese Emotionen in unserem Körper gespeichert werden, bis wir sie aufgelöst haben. Gerade Adipositas/krankhaftes Übergewicht wird oft durch solche Emotionen aus der Kindheit begünstigt. Starke emotionale Belastungen, die wir aus verschiedensten Gründen nicht aufarbeiten konnten, verhindern ein ausgeglichenes Leben. Adipositas/krankhaftes Übergewicht ist nur der äußere Mantel für diese  belastenden Emotionen. Menschen, die nur schwer oder auch kein Gewicht verloren, haben nach Auflösung dieser Emotionen oft keine Probleme auf ihr Wunschgewicht zu kommen.

Gezielte Rückführungen zeigen Ihnen die Ursache Ihres krankhaften Übergewichts/Adipositas. Nach Auflösung dieser belastenden Emotionen verschwindet Adipositas ohne irgendwelche Diäten meist auf gesunde Weise. Sie verlieren Ihr krankhaftes Übergewicht/Adipositas ohne hungern zu müssen. Das Verlangen nach schädlichen Nahrungsmitteln verschwindet, der Stoffwechsel normalisiert sich. Weiterhin können Sie von einem normalen Cholesterinspiegel und dem Verschwinden von Diabetes profitieren.

Kein Mensch ist ohne Grund mit Adipositas belastet. Oft ist bei Frauen ein Mißbrauch der Auslöser für Adipositas. Unbewusst möchte man nicht mehr attraktiv sein, damit der Missbrauch nicht mehr vorkommt, bzw. aufhört.

Pillen zum Abnehmen

Wer immer noch glaubt, dass er mit Pillen, Pülverchen und ähnlichem sein Übergewicht/Adipositas dauerhaft reduzieren kann, wird früher oder später zur Operation greifen. Nur eine dauerhafte Veränderung der Gewohnheiten (Essen, Bewegung, Einstellung zum Leben) wird das Idealgewicht hervorbringen. Alles andere löst das Problem des Übergewichts nicht, sondern verschlimmert es auf Dauer nur. Die einzigen Gewinner dieser Sache sind die Hersteller der Abnehmmittelchen und die Adipositas Kliniken, die wie Pilze aus dem Boden schießen.

 

Adipositas Seminare

Für Adipositas Selbsthilfegruppen biete ich Spezialseminare an, die auf das Thema Übergewicht/Adipositas ausgerichtet sind. Informieren Sie sich über die Sonderkonditionen und Voraussetzungen. Als ehemalig stark übergewichtiger Mensch ist es mir sehr wichtig, hier Hilfe ohne Operationen anbieten zu können.Kurze Mail mit Betreff: Adipositas-Seminar genügt, ich melde mich.

Das Adipositas Seminar, zwei Tage die Ihr Leben verändern werden.

Die nächsten Seminare sind für Herbst 2016 geplant. Sollten Sie für eine Adipositas Selbsthilfegruppe einen Vortrag oder ein Seminar veranstalten wollen, sprechen Sie mich bitte an. Gerne stimme ich für Ihre Adipositas Selbsthilfegruppe einen Termin mit Ihnen ab.

 

 

Bildquellenangabe: © rgbstock.com
© Benjamin Thorn  / pixelio.de

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