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ADHS – ADS

ADHS / ADS – Krankheit oder Konstrukt der Pharmaindustrie

ADHS Was ist die Ursache

ADHS/ADS – Was ist die Ursache

ADHS bzw. ADS, so wird eine schon im Kindesalter beginnende, psychische Störung genannt. Symptome sind Aufmerksamkeitsschwäche, impulsives Verhalten und manchmal auch Hyperaktivität. Die Ausprägung ist unterschiedlich. Mal steht die Hyperaktivität im Vordergrund wie beim Zappelphillip, mal die Aufmerksamkeitsschwäche wie beim Hans-guck-in-die Luft.

Sobald ein Kind nicht in die Norm passt, nicht so ist wie man sich in unserer Leistungsgesellschaft ein Kind vorstellt, wird es häufig bereits von Lehrern mit dem Stempel ADHS versehen. Dann wird Druck gemacht, dass das Kind mit Medikamenten, wie Ritalin versehen wird, damit es keine Probleme mehr macht.

1993 wurden in Deutschland ca. 34 KG Methylphenidat verordnet und 2012 ca. 1,8 Tonnen. 1995 wurden knapp 5000 Fälle in Deutschland diagnostiziert; im Jahr 2012 waren es bereits ca. 600.000 Fälle.

Allerdings lösen diese Drogen kein Problem, sie decken es nur zu. Es wird nur eine Symptombehandlung gemacht, die wahren Ursachen werden meist nicht erforscht. Oft sind Eltern, Lehrer und Ärzte zufrieden, dass sich das Problem mit einer Pille scheinbar einfach aus der Welt schaffen lässt.

Erwachsene mit ADHS /ADS

Durch die ständige Einnahme von Phenylphenidaten, wie Ritalin, lernt das Kind nicht sein Verhalten zu kontrollieren. Daher benötigt es auch als Erwachsener weiterhin diese Drogen. Ein Segen für die Pharmaindustrie! Menschen haben oft Angst ohne Ritalin nicht mehr zu funktionieren. Es folgt oft eine Abhängigkeit von diesen Drogen.

Modedroge Ritalin

In letzter Zeit häufen sich Meldungen über Medikamentenmissbrauch mit dem Wirkstoff Phenylphenidat (Ritalin). Phenylphenidat hilft Menschen sich besser konzentrieren zu können. Daher wird es bei Prüfungsstress bevorzugt eingenommen. Dabei sind die Nebenwirkungen gewaltig.

Dazu eine Aussage von einem Betroffenen: „Wer sagt, Ritalin helfe nicht, lügt. Es schlägt nicht bei jedem an, aber aus mir hat es den Studenten gemacht, der ich sein sollte: hellwach, fokussiert und diszipliniert. Und einen Menschen, der ich nicht sein will: zwanghaft und unentschlossen. Ich hatte keinen Hunger mehr und keinen Durst, ich wusste nicht mehr, welche CD ich hören und welche Hose ich anziehen wollte. Wenn die Wirkung nachließ, wurde ich unkonzentrierter als vorher, und statt mich zusammenzureißen, überlegte ich, wo ich wieder Ritalin herbekommen konnte.“

Gerald Hüther, der bekannte Hirnforscher sagt über Mittel, wie Ritalin:

  • Wenn man anfängt, seine Affekte mit einer Pille zu kontrollieren, ist man kein Mensch mehr. Dann ist man ein Roboter.
  • Ritalin ist eigentlich nichts anderes als Kokain, nur in geringerer Dosis. Deshalb fällt Ritalin in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz; nur wer ein ärztliches Rezept hat, kann es straffrei in der Apotheke kaufen. Die Tablette wirkt als sogenannter Dopamin-Wiederaufnahme-Hemmer, sie senkt den Dopaminspiegel in den Nervenzellen. Dopamin ist ein Botenstoff, der unsere Impulse verstärkt.
  • Sie haben auf nichts mehr Lust, die ganze Emotionalität und Affektivität ist zugedröhnt. Sie empfinden keine Neugier, kein Bedürfnis nach menschlichen Bindungen und sind weniger kreativ. Deshalb nehmen eher BWL- und Medizinstudenten Ritalin, weil dort weniger Kreativität verlangt wird.
  • Wer früh Ritalin nimmt, lernt nicht, seine Affekte zu kontrollieren, denn er hat keine mehr. Ohne Pille ist er praktisch lebensunfähig.
  • Ritalin ist die Droge für die Pflichterfüller-Generation.

Nebenwirkungen von Ritalin & Co.

Die Liste der Nebenwirkungen für Methylphenidate ist lang und reicht von Appetitminderung und Übelkeit über Kopf- und Bauchschmerzen bis hin zu Schlafproblemen und Wachstumsverzögerung. Auch schädliche Wirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem werden genannt. Beim Wirkstoff Atomoxetin wurden ähnliche Nebenwirkungen festgestellt, zusätzlich wird bei dem Medikament Strattera (Atomoxetin) vor Suiziden und einem Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz gewarnt.

Sehr häufige Nebenwirkungen laut Beipackzettel:
Schlaflosigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen. nur bei Erwachsenen mit Narkolepsie: Konzentrationsmangel, Geräuschempfindlichkeit, Schwitzen.

Häufige Nebenwirkungen:
Nasen-Rachenentzündung, Essensverweigung, verminderter Appetit, mäßig verringerte Gewichts- und Größenzunahme (bei längerer Anwendung bei Kindern), seelisches Ungleichgewicht, Aggression, Unruhe, Angst, Depression, Reizbarkeit, anormales Verhalten, Schwindel, sinnlose Bewegungen, Rastlosigkeit, Schläfrigkeit, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Herzklopfen, Bluthochdruck, Husten, Rachenschmerzen, Kehlkopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Magenbeschwerden, Mundtrockenheit, Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht, Gelenkschmerzen, Fieber, Veränderungen von Blutdruck und Herzschlag (meist eine Erhöhung), Gewichtsabnahme.

Alternativen zu Ritalin und anderen Methylphenidat Drogen

 

Homöopathie – wirksam bei ADHS: In einer randomisierten, doppelblinden plazebokontrollierten Crossover-Studie aus der Schweiz war die Gabe von individuell zusammengestellten homöopathischen Mitteln eine wirksame Behandlungsstrategie für ADHS, die sich besonders erfolgreich auf Verhalten und kognitive Leistungen auswirkte. In die Studie wurden 83 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren eingeschlossen, die gemäß den Kriterien des DSM-IV ADHS hatten. Sie wurden vor der eigentlichen Crossover-Phase homöopathisch behandelt. Dadurch hatten sich allgemeine visuelle Wahrnehmung, Impulsivität und geteilte Aufmerksamkeit deutlich verbessert.

In einer Vergleichsuntersuchung haben amerikanische Wissenschaftler an 20 Kindern mit ADHS nachweisen können, dass die Gabe eines Nahrungsergänzungsmittels, das aus Vitaminen, Mineralstoffen, Pflanzenstoffen, Aminosäuren, essentiellen Fettsäuren, Phospholipiden und Probiotika bestand, ebenso wirksam war wie die Behandlung mit Methylphenidat. Die neurophysiologischen und psychologischen Auswertungen zeigten, dass sich die Symptome der ADHS unter beiden Behandlungsstrategien gleichermaßen besserten.

Spurenelemente und Vitamine bei ADHS: Seit längerem wird auch ein Mangel an Spurenelementen mit ADHS in Verbindung gebracht. Wissenschaftler der University of British Columbia fanden bei 66% der Kinder mit ADHS einen Zinkmangel und bei 23% zusätzlich einen Kupfermangel. In einer weiteren Studie wurden bei Kindern mit ADHS erniedrigte Zink- und Eisenspiegel festgestellt (Oner O et al.). In einer Metaanalyse konnte ein Zusammenhang zwischen den Eisenspiegeln im Blut und der Anfälligkeit für ADHS bei Kindern entdeckt werden. Ein niedriger Zink- und Eisenstatus war mit einer gesteigerten Hyperaktivität assoziiert; niedrige Zinkspiegel wurden auch bei vermehrter Ängstlichkeit und verstärkter Verhaltensproblematik gesehen. Zink ist für den Stoffwechsel von Melatonin erforderlich, das maßgeblich an der Regulation von Dopamin beteiligt ist.5 Da auch Eisen mit dem Dopamin-Metabolismus assoziiert ist, gelten niedrige Zink- und Eisenspiegel gleichermaßen als Einflussfaktoren für die bei ADHS gestörte dopaminerge Übertragung.

Die Vitamine B1, B6 und B12 werden besonders für das reibungslose Funktionieren des Nervensystems gebraucht. Vitamin B6 ist entscheidend an der Bildung der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin als Coenzym für den Aminosäurestoffwechsel und die Neurotransmitterbildung beteiligt. Da eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B6 und B12 für die Bildung von Dopamin erforderlich ist, sollte bei der Behandlung von ADHS ein Mangel ausgeschlossen und ggf. an eine Substitution von B-Vitaminen gedacht werden.

Eine wirksame Hilfe bei ADHS sollte daher mit der Untersuchung beginnen, welche Mikronährstoffe im konkreten Fall fehlen, um diese dann gezielt zu ersetzen. Zu einem ganzheitlichen Therapieansatz bei ADHS gehört daneben sicher auch die psychologische Betreuung der Patienten und der Angehörigen.

Erstaunliche Erfolge lassen sich auch mit EFT – Emotional Freedom Techniques und anderen Methoden wie Hypnose, Meditation und Autogenem Training erzielen.

Mehr Informationen unter Tel.: 0 91 63 / 99 66 80 oder senden Sie uns eine Mail.

 

Bildquellenangabe: Alexander Altmann  / pixelio.de

 

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